Allgemeines–

Aspekte der Berufs- und Arbeitswelt sind natürlich Gegenstand im Unterricht fast aller Schulfächer nicht nur in den Abschlussklassen, sondern auch in Unter- und Mittelstufe. Hierbei geht es auch darum, Interessen und Neigungen zu wecken und zu fördern, Vorstellungen von der Vielfalt der Berufswelt zu entwickeln und die wirtschaftlichen, sozialen und ethischen Implikationen vieler Tätigkeiten anzusprechen. Wissenschaftliches Studium und Weiterbildung sind eher Aspekte des Unterrichts in den höheren Klassen. Allerdings gilt es hier auch auf Alternativen zum Üblichen  hinzuweisen, wie Auslandsaufenthalte, soziale oder künstlerische Engagements. Wichtig erscheint uns, bei den Schülerinnen und Schülern zunehmend das Bewusstsein dafür zu entwickeln, dass fast ihr gesamtes Tun in der Schule, das normale (z.B. Rechtschreibung, Teamarbeit) und das besondere (z.B. Teilnahme an Wettbewerben, Erwerb von Sprachdiplomen), Teil ihrer Berufs(wahl)vorbereitung ist.
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–Seit dem Schuljahr 2019/20 nimmt das EKG freiwillig am Landesprogramm „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) teil.

BIZ-EKG

–Für alle Schülerinnen und Schüler besteht die Möglichkeit, sich im BIZ-EKG ( Berufsinformationszentrum am EKG ) zu informieren. Dieses ist ein von unserem Kooperationspartner DHL gestifteter Schaukasten an der Wand zum Oberstufenaufenthaltsraum. Hier hängen Ankündigungen zu Veranstaltungen von Arbeitsamt, Universitäten, IHK usw. aus. Die zugehörigen Flyer bzw. die Informationsschriften aller Art wie „Wirtschaftswoche“, „Abi“, „Einstieg“ usw. liegen im Oberstufenaufenthaltsraum aus. Dieses BIZ wird mindestens einmal pro Woche aktualisiert.

In der Online-Mediathek (moodle) ist weiteres Material sowie der Zugang zu den wichtigen Internet-Beratungsplattformen der Arbeitsagentur und des Bildungsbüros Bonn/Rhein-Sieg zu finden.

BO-Beratung

–Im Besprechungsraum-Berufsorientierung (Raum 9A) können sich unsere Schülerinnen und Schüler sowohl vom Koordinator für Studien- und Berufsorientierung der Schule (StuBO) in seiner wöchentlichen Sprechstunde als auch vom zuständigen Berater der Agentur für Arbeit individuell beraten lassen. Hier befindet sich auch ein Ordner mit Ausbildungsangeboten, unter anderem auch für Duale Studiengänge.
–Hier gibt es Hilfen beim Führen des Berufswahlpasses, bei der Suche nach Praktikumsplätzen, bei Bewerbungen, beim Übergang von der Schule in eine weitere Ausbildung u.v.m.

Klasse 8

–Im Rahmen des Landesprogramms „KAoA“ erfolgt der Einstieg in die Berufsorientierung in der Klasse 8 mit drei sogenannten Standardelementen: 1. Einführung eines Berufswahlpasses, mit dem alle folgenden Maßnahmen dokumentiert und ergänzend bearbeitet werden. 2. Durchführung und Auswertung einer Potenzialanalyse, mit deren Hilfe Neigungen und Stärken erkannt werden sollen.
3. Berufsfelderkundungen in Form von Schnupperpraktika am Ende des Schuljahres.
–Weitere konkreten Maßnahmen im Unterricht beginnen in der Klasse 8im Fach Deutsch in Zusammenarbeit mit dem Wahlpflichtfach Informatik. Am Ende der Klasse 8 werden im Fach Deutsch Inhalt und Form von Bewerbungen besprochen, die dann im Wahlpflichtfach Informatik am Computer realisiert werden. Der Koordinator für Auslandsaufenthalte informiert in einer gesonderten Veranstaltung über Auslandsaufenthalte.

Klasse 9

–In Klasse 9 erhalten die Schülerinnen und Schüler von der Agentur für Arbeit allgemeine Informationen zur Berufsberatung und über Möglichkeiten der Weiterbildung ohne Oberstufe am Gymnasium. Der Beratungsschwerpunkt liegt aber auf der berufsorientierten Wahl von Praktika und Oberstufenkursen. Dazu gibt es von unserem Oberstufenkoordinator Informationen über die gymnasiale Oberstufe im Allgemeinen und speziell bei uns und bei Bedarf von noch einmal Informationen über Auslandsaufenthalte.
–Am Ende des Schuljahres besteht erneut die Möglichkeit zu Berufsfelderkundungen. D.h., eintägige bis maximal einwöchige Schnupperpraktika sollen Gelegenheit geben, die eigenen Potenziale und Neigungen in möglichst verschiedenen Bereichen zu erforschen.

Jahrgangsstufe 10

–Zunächst reflektieren die Schülerinnen und Schüler in der Jahrgangsstufe 10 in einem Workshop „Standortbestimmung“ ihre in der Sekundarstufe I getätigten Schritte und ihren Standort auf dem Weg zur Berufswahlkompetenz.

Direkt vor dem Halbjahreswechsel findet dann ein zweiwöchiges Betriebspraktikum statt, zu dem auch ein Praktikumsbericht geschrieben und beurteilt wird. Als Vorbereitung auf die Kurswahl für die Q1 informiert bei uns vor Ort die Agentur für Arbeit über die Korrelation von Leistungskursen mit Berufsfeldern und hochschulspezifischen Numerus Clausus.

Jahrgangsstufe 11

–In der Jahrgangsstufe 11 erhalten die Schüler die vielfältigsten und persönlichsten Möglichkeiten zur Information, zur Übung und zur Entscheidungsfindung: Zum einen die Berufserkundungstage an einem Freitagnachmittag und Samstagvormittag im November oder Dezember in unserer Schule Als Dozenten bieten ehemalige Schüler, Schülereltern und eine Reihe externer Referenten (Arbeitsamt, Bundeswehr, Polizei, Uni etc.) detaillierte und persönliche Berufsorientierung. (Ähnliche Vorträge finden bei Gelegenheit auch zu anderen Terminen statt. In einer „Rechtskunde-AG“ werden in 12 Doppelstunden Einblicke in juristische Berufsfelder vermittelt. ) Mittlerweile stellen sich hier auch viele private Hochschulen vor. Die Agentur für Arbeit in Bonn kommt vor den Berufserkundungstagen zu uns an die Schule und informiert die Schüler vor Ort über Wege nach dem Abitur. Anschließend bietet der Berater Einzelgespräche direkt an unserer Schule an. Schließlich steht am Ende des Schuljahres einzweiwöchiges Sozialpraktikum an, das auch Einblicke in soziale, helfende und pflegende Aufgaben und Berufe gewährt.

Jahrgangsstufe 12

–In der Jahrgangsstufe 12 besucht der Mitarbeiter der Agentur für Arbeit noch einmal unsere Schule, führt Einzelgespräche mit den Schülerinnen und Schülern und bietet weitergehende individuelle Beratung an. Außerdem nehmen die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 ein zweites Mal an den Berufserkundungstagenteil und erhalten Gelegenheit, ihre Perspektiven zu erweitern bzw. zu vertiefen. Ergänzt wird dies in der durch den Besuch einer „Bildungsmesse“, auf der sich die unterschiedlichsten (Weiter-) Bildungseinrichtungen präsentieren. In den letzten Jahren hat sich die zweitägige „vocatium“ in der Stadthalle Bad Godesberg mit ihrer Organisation individueller Beratungen bewährt. Des Weiteren besuchen die Schüler im Verlaufe der Jgst. 12 den „Dies Academicus“ der Uni Bonn sowie weitere Hochschulinformations-veranstaltungen.
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Service-Hinweise:

Jugendarbeitsschutz im Betriebspraktikum

Tipps zur Studienfinanzierung   (hierzu auch: Broschüre der Verbraucherzentrale Niedersachsen)

Ansprechpartner: Herr Schulze-Diesel