Am 26. März war Wolfgang Kaes zu Gast in unserem Speisesaal und nahm sein Publikum mit auf eine bewegende Reise in die Vergangenheit.

Im Rahmen unseres Kulturprogramms rund um den Neubau las der mehrfach ausgezeichnete Autor gemeinsam mit seiner Frau Helga aus seinem autofiktionalen Roman „Grauland“. Die beiden versetzten die Zuhörerinnen und Zuhörer eindrücklich in die jungen Jahre des Vaters des Autors und in eine Zeit, die vom Krieg geprägt war.

Persönlich, eindringlich und mit großer Erzählkraft entfaltete sich die tragische, bis heute ungeklärte Geschichte rund um die Ermordung von Wolfgang Kaes‘ Großvater.
Im Anschluss an die Lesung stellte sich der Autor den Fragen des Publikums – zur historischen Zeit, zu seinen persönlichen Verbindungen zum Stoff und zu den Recherchen, die dem Roman zugrunde liegen. Es entwickelte sich ein offener und berührender Austausch, der den Abend auf besondere Weise abrundete.

Für das leibliche Wohl sorgte die Q1 mit einem Getränkeverkauf zugunsten der Abikasse. Die Buchhandlung Max und Moritz bot zudem einen Büchertisch an, an dem zahlreiche Exemplare den Besitzer wechselten und vom Autor signiert wurden.

Ein herzlicher Dank gilt Wolfgang und Helga Kaes für diesen eindrucksvollen Abend, allen Spenderinnen und Spendern, die mit ihrem Beitrag die Innenausstattung unseres Schulneubaus unterstützen, sowie allen Helferinnen und Helfern, die diesen gelungenen Abend möglich gemacht haben.

Nikolas Heel