Gemeinsam mit meiner Freundin Greta habe ich beim Wettbewerb Jugend forscht in Bonn 2026 mitgemacht und gewonnen. Wir haben uns mit einem Problem beschäftigt, das viele Familien betrifft. Vielleicht habt ihr schon einmal gesehen, wie klein Knopfzellenbatterien sind. Sie stecken zum Beispiel in Fernbedienungen, Spielzeug oder Uhren. Wenn kleine Kinder solche Batterien verschlucken, kann das sehr gefährlich sein und schwere Verletzungen verursachen. Wir haben uns deshalb gefragt, ob man Batterien so verändern kann, dass Kinder sie gar nicht erst schlucken.
Unsere Idee war es, die Batterien mit einem sehr bitteren Geschmack zu versehen. Wenn ein Kind die Batterie in den Mund nimmt, soll es sie wegen des starken Geschmacks sofort wieder ausspucken. Zusätzlich haben wir untersucht, ob man eine Lebensmittelfarbe verwenden kann. Dadurch könnten Eltern sofort sehen, dass ein Kind eine Batterie im Mund hatte und schneller reagieren. In unseren Experimenten haben wir getestet, ob man Batterien so präparieren kann, ohne dass ihre Leistungsfähigkeit verloren geht. Das hat tatsächlich funktioniert.
An unserem Projekt haben wir im Schülerforschungszentrum und in der Erfinderwerkstatt der Hochschule Bonn Rhein Sieg in Sankt Augustin gearbeitet. Beim Regionalwettbewerb Köln Bonn von Jugend forscht haben Greta und ich damit den ersten Platz in der Kategorie Arbeitswelt gewonnen. Darüber haben wir uns sehr gefreut.
Ich gehe in die 6. Klasse des Ernst Kalkuhl Gymnasiums und freue mich besonders, euch hier auf der Schulwebseite von unserem Projekt berichten zu können. Als Regionalsieger dürfen wir jetzt beim Landeswettbewerb am 9. Mai in Essen teilnehmen. Darauf bereiten wir uns gerade vor.
Drückt uns die Daumen!
Viele Grüße
Johanna (6C)
