Am vergangenen Samstag, den 31.01.2026, durften wir – fünf Schülerinnen und Schüler aus der Q1 – an der MMM Mathe-Olympiade in Maastricht teilnehmen. Begleitet wurden wir von Frau Schäfer-Zipper und Herrn Dupré.

Schon vor dem Wettbewerb war klar: Die MMM ist kein gewöhnlicher Mathewettbewerb. Anders als sonst, arbeitet man hier nicht alleine, sondern als Team – etwas, das in der Mathematik eher selten ist. Genau das machte das Turnier aber besonders spannend. Natürlich wurden wir auch gut darauf vorbereitet: Bei mehreren Treffen im Vorfeld haben wir uns Aufgaben aus den vergangenen Jahren angeschaut, gemeinsam geknobelt und verschiedene Lösungswege ausprobiert.

Am Samstagmorgen trafen wir uns um 8:30 Uhr an der Schule. Die anschließende Busfahrt nach Maastricht dauerte etwa eineinhalb Stunden – manche nutzten die Zeit zum Schlafen, andere waren schon gespannt und etwas nervös. Denn für uns alle war es die erste Teilnahme an diesem Wettbewerb, und wir wussten nicht genau, was uns erwarten würde.

Der Wettbewerb selbst dauerte zweieinhalb Stunden. Insgesamt nahmen Teams aus rund 40 Schulen aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden teil. Jedes Team musste fünf anspruchsvolle Aufgaben bearbeiten.
Unser Team teilte sich zunächst so auf, dass sich zwei Zweiergruppen bildeten und eine zunächst allein arbeitende Person. Eine der beiden Zweiergruppen und die einzelne Person übernahmen jeweils eine Aufgabe, während die zweite Zweiergruppe parallel an den drei übrigen Aufgaben arbeitete, erste Ideen sammelte und Lösungsansätze entwickelte. Die übrig gebliebenen Teilaufgaben haben wir dann in den letzten 30 Minuten gemeinsam gelöst – dabei wurde viel diskutiert, gerechnet und neue Ideen umgesetzt.
Inhaltlich ging es unter anderem um Knobelaufgaben über Zahlen, Anordnungen und mögliche Kombinationen. Beispielsweise ging es in einer Aufgabe um die verschiedenen Möglichkeiten für einen vierstelligen Zifferncode und wie sich die Anzahl unterschiedlicher Ziffern auf das Ergebnis auswirkt.
Eine der Aufgaben, die uns besonders in Erinnerung geblieben ist, handelte von einem kreisförmigen Gefängnis mit 2000 nummerierten Zellen und 2026 Gefangenen. Ein Wärter verteilt die Gefangenen nach einem festen Muster auf die Zellen – der erste Gefangene in Zelle 1, der zweite in Zelle 3, der dritte in Zelle 6, der vierte in Zelle 10 und so weiter. Die Herausforderung bestand darin herauszufinden, in welcher Zelle der letzte Gefangene landet und ob er sie sich mit anderen Gefangenen teilen muss.

Nach dem Wettbewerb folgte die Siegerehrung, bei der wir uns riesig über unseren 6. Platz gefreut haben – ein wirklich tolles Ergebnis, vor allem bei unserer ersten Teilnahme. Schnell waren wir uns einig: Nächstes Jahr wollen wir auf jeden Fall wieder mitmachen und versuchen, uns noch weiter zu verbessern.

Zum Abschluss des Tages hatten wir noch etwas Zeit, Maastricht zu erkunden, bevor es wieder zurück zur Schule ging. Insgesamt war es ein langer, aber sehr spannender und erfolgreicher Tag, an den wir uns sicher noch lange erinnern werden.

(Juli Münchmeyer, Q1)